„Was hab ich denn davon, wenn ich mich für 21 Tage verpflichte?“  Diese Frage wird uns gerade oft gestellt.

Eigentlich ist es auch nur die eine Hälfte der Frage. Die andere Hälfte: Was hat ein Unternehmen davon, wenn ein Geschäftsführer, der in dieser Funktion noch neu ist, oder ein Nachfolger, der in die Funktion Geschäftsführer oder Vorstand hineinwächst, 7 Module à 3 Tage die Unternehmerschmiede besucht?

Was sie oder er aber auf jeden Fall gewinnen wird, ist ein gereiftes, stabiles Bewusstsein über sich selbst: Ein Bewusstsein über die eigene Wirkung sowie über die Wirkung von Entscheidungen auf das Unternehmen und die Menschen im Unternehmen. Mit diesem Selbstvertrauen und dieser Handlungsfähigkeit lässt sich im Unternehmen eine Kultur des Vertrauens entwickeln und pflegen.

Der kollegiale Austausch in einer konstanten Gruppe nährt diese Kompetenz und Haltung: Kontinuierlich erkundet und reflektiert die Gruppe, wie sich für die Geschäftsführung relevante Themen auf den Unternehmenserfolg auswirken und gibt sich gegenseitig Feedback.

Doch auch das Unternehmen hat einen Nutzen – obwohl ich mir vorstellen kann, dass es in einigen Unternehmen merkwürdig klingt, wenn der oder die „neue Geschäftsführung“ zum Lernen fährt.

Unternehmerinnen oder Unternehmer, die die Unternehmerschmiede besuchen, denken und handeln systemisch – über die Prozesse und Management-Tools hinaus: Sie haben immer das Ganze im Blick, verstehen die Wirkung der eigenen Handlungen und der eigenen Kommunikation. Sie sehen die Menschen, die das Unternehmen ausmachen. Durch die geschulte Reflexionskompetenz erkennen sie Handlungsbedarf – auch wenn man diesen noch nicht aus den KPIs ablesen kann.

Diese Investition in 21 Tage lohnt sich also auf jeden Fall sowohl für die Person des Nachfolgers als auch für das Unternehmen, das in neue Hände kommt.